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Von 1983 bis 2008:
25 Jahre
Schlangenbrut !

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"Brrr, igitt, was für ein Name für eine Zeitschrift, das ist ja widerlich!" Solche und ähnliche Reaktionen sind uns als Redakteurinnen der Schlangenbrut nicht fremd.

Der Name der Zeitschrift, die 1983 gegründet wurde, erregt immer noch Anstoß. Dabei sollte der Titel von Anfang an zwar ein kämpferischer sein, wollte aber vor allem die Vieldeutigkeit der Frauengeschichte und des Frauenlebens spiegeln. Zwischen der Schlange als altem Symbol von Weisheit und Leben und patriarchalen Fantasien, die die Schlange als Inbegriff der sündigen Weiblichkeit abbilden, sollte und konnte etwas Neues entstehen.

Bis heute ist ist die "Schlangenbrut Streitschrift für feministisch und religiös interessierte Frauen" die älteste und einzige Zeitschrift für feministische Spiritualität und Theologie in Deutschland.

Viermal jährlich bieten die Hefte interdisziplinäre Beiträge und eine Bibliografie zu einem Schwerpunktthema (z.B. Bibelauslegung, Globalisierung, Schamaninnen, Kinder, Paradies), greifen aktuelle Debatten der feministischen Theologie auf oder liefern Veröffentlichungen und Übersetzungen, die in der deutschsprachigen Diskussion noch wenig bekannt sind. In jeder Ausgabe erscheinen Interviews, Berichte, Porträts und Rezensionen.

Die Schlangenbrut fühlt sich keiner Richtung der feministischen Theologie verpflichtet. Seit Beginn versteht sie sich als Forum für Diskussionen, Meinungen und Streit. Mit Beiträgen jüdischer oder muslimischer Autorinnen sowie Artikeln post-christlicher Frauen sucht die Schlangenbrut nach Wegen des interreligiösen Gesprächs.

Seit 1999 erscheinen in loser Folge Sonderausgaben zur Schlangenbrut. Die Hefte ("Der Kreis des Lebens hat sich geschlossen. Feministisch-theologischer Umgang mit Tod und Sterben und der Gemeindepraxis" oder "In Spiralen fliegen. Bibliodrama und TZI interkulturell") entstehen in Kooperation mit Herausgeberinnen oder Projekten, die der (religiösen) Frauenbewegung verbunden sind.

Gemacht werden Zeitschrift und Sonderausgaben von einem Team evangelischer und katholischer Frauen. Wie die Autorinnen so arbeiten auch die Redakteurinnen unentgeltlich. Inhaltlich unterstützt wird die Arbeit der Redaktion seit 1996 von einem Beirat, in dem sich Wissenschaftlerinnen, Ritualfrauen, Erwachsenen- und Frauenbildnerinnen zusammengefunden haben.

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